Vampir

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Das Wort selbst ist dagegen nicht so leicht erklärt. Entlehnt aus dem serbo- kroatischen vàmpir, d.h. ursprünglich wahrscheinlich makedonisch oder bulgarisch, bzw. urslav.

 

Trette ein in meine Welt des Vampirs

 

 

(Fliegende Fledermaus aus RICHARZ, Klaus; LIMBRUNNER, Alfred [1992]: Fledermäuse)

 

 

 

 

Salve Freunde der Nacht!

Animationen animierte Fackeln beim Vampir 5511Animationen animierte Fackeln

 

 

 

 

Animationen animierte Fackeln Es ist:  Animationen animierte Fackeln

»Vampir (18. Jh.) – aus serbokroat. vampir: Verstorbener, der nachts aus dem Grab steigt, um Lebenden Blut auszusaugen«, informiert uns trocken das Duden-Herkunftswörterbuch, als »blutsaugendes Gespenst des südosteuropäischen Volksglaubens« definiert ihn das Duden-Fremdwörterbuch.

 

Die Geburtsstunde der modernen Vampirlegende läßt sich im Vergleich zu ihrer dunklen Vorgeschichte dagegen ziemlich genau in das Jahr 1725 bzw. 1732 datieren.

 

"Ein Vampir wird im allgemeinen als übermäßig groß und hager, mit abstoßendem Äußerden und Augen

beschrieben, in denen das rote Feuer der Verdammnis glüht. Hat er jedoch seine Lust auf warmes

Menschenblut gestillt, wird sein Körper grausig aufgebläht und gedunsen, als wäre er ein großer,

bis zum Platzen vollgesogener und gefüllter Blutegel. Kalt wie Eis oder auch fiebrig und brennend wie

glühende Kohlen, ist die Haut totenbleich, doch die Lippen sind sehr voll und schwellend, schmatzend

und rot; die Zähne weiß und glänzend und die Fangzähne, die er tief in den Hals seiner Beute schlägt,

um dort die Lebensströme zu saugen, welche seinen Körper neu beleben und all seine Kräfte stärken,

scheinen bemerkenswert scharf und spitz."

 

 

 

 

 

 

 Animationen animierte Fackeln(Desmodontidae) Animationen animierte Fackeln

Vampirglauben gibt es schon seit Jahrtausenden, es wurde viel diskutiert und viel verfilmt und geschrieben. Vampire wurden zum Horror für die einen und zu bewundernswerten, gar romantischen Geschöpfen für die anderen. Aber viele Menschen sind sich dabei nicht bewusst, dass Vampire nicht nur eine Hollywood Fantasy sind. Vampire gibt es schon seit Anbeginn der Zeit.  

         

Schon kurz nach der Entdeckung Amerikas berichteten die Reisenden von den bludsaugenden Fledermäusen der Neuen Welt. Jedoch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war unklar, welche der vielen neotropischen Fledermausarten die für den Menschen unheimliche Ernährungsweise haben. Es zeigte sich, dass nur drei relativ kleine Fledermausspezies auf Blut als Nahrung spezialisiert sind.Vor über 50 Jahren entdeckte man, dass diese Vampirfledermäuse als Ueberträger von Krankheiten, insbesondere der Tollwut, für Mensch und Tier eine grosse  Gefahr darstellen, und es wurde mit der systematischen Erforschung dieser Tiere begonnen. Die extreme Nahrungsspezialisation hat dazu geführt, dass bei den Vampirfledermäusen anatomische Besonderheiten ausgebildet wurden, die bei keiner anderen Fledermaus zu finden sind und dass auch das Verhalten komplexer erscheint, als es bei den Kleinfledermäusen bisher bekannt ist.

 

 

 

 

 

Seit alters her gilt die Fledermaus, das »Wesen zwischen Nacht und Tag«, bei vielen Völkern als Tier des Teufels. Besonders bekannt wurden im Zusammenhang mit den Vampiren die nach diesen benannten »Vampirfledermäuse«, auch gerne nur »Vampir« genannt.

Die Ordnung der Fledermäuse (Chiroptera) besteht derzeit aus 18 Familien in zwei Unterordnungen: den Migrochiroptera (eigentliche Fledermäuse) mit 782 Arten und Körpergewichten von 5 bis 100 g und den Megachiroptera (Flughunden) mit 175 Arten (100 bis 1.000 g). Unter all’ diesen haben die Vampire (drei Arten in der Fledermaus-Unterfamilie der Desmodontinae) das am höchsten entwickelte Sozialverhalten und sind am »liebevollsten«.

 

 

 

 

 

Der Gemeine Vampir (Desmodus rotundus) ernährt sich vom Blut von Säugetieren - und nur davon –, indem er ein Stück Haut abbeißt oder aber eine Ader punktiert und dann das laufende Blut aufleckt; er ist also kein richtiger »Blutsauger«. Ein 25 Gramm schweres Tier kann gut 15 Milliliter Blut schlucken; es ist dann so schwer, dass es nicht mehr fliegen kann und zu Fuß zur Höhle zurückkehrt. Nach ca. 60 Stunden ohne Nahrungsaufnahme stirbt ein Vampir; hungrige Tiere werden deshalb von ihren Artgenossen mit Blut gefüttert.

 

 

 

 

 

Buch-Cover Schmidt, Uwe, Vampirfledermäuse - Familie Desmodontidae - Ordnung ChiropteraNBB-Logo

Die Neue Brehm-Bücherei Bd. 515, 2. Aufl. 1995,
99 S., 60 S/W-Abb.,

ISBN: 3-89432-176-8, € 14.95 / sFr 26.60
- Reprint/Nachdruck der Auflage von 01.01.1978

 

 

 

 

 

Current Moon Phase

 

 

 

 

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Carpe Noctem

 

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