Transsilvanien

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 oder auch "Siebenbürgen"

 

Transsilvanien oder auch "Siebenbürgen" - das Land jenseits der Wälder, so zumindest die korrekte Übersetzung - liegt im Zentrum Rumäniens und ist von der Gebirgskette der Karpaten umgeben.


Transsilvanien ist eine der interessantesten Regionen Europas was das Aufeinandertreffen von Kulturen betrifft. Transsilvanien hat sich im Laufe der Geschichte unter ungarischer, osmanischer und habsburgischer Besetzung befunden. Und jede dieser Kulturen hat ihre Spuren hinterlassen.

Transsilvanien oder Siebenbürgen - beide Namen werden dem Land gerecht. Es liegt in der Tat hinter den Wäldern, umschlossen vom Karpatenbogen. Ein Land voller Naturschönheiten, aber auch voller zerstörerischer Verrücktheiten - meist aus der Zeit der kommunistischen Herrschaft.

Transsilvanien - ein Land in Europa und trotzdem vielen völlig unbekannt, es sei denn in Verbindung mit den grauslichen Geschichten um den Grafen Dracula. Ein Landstrich in Rumänien, das viele nach wie vor ausschliesslich mit Kommunismus, menschenunwürdigen Zuständen in den staatlichen Waisenhäusern und Bandenkriminalität assoziieren.

Ein herrliches Reiseland für die, die einmal dort waren, voll von gastfreundlichen Menschen, herrlichen, nahezu unberührten Landschaften und einer Freiheit und Unberührtheit, die man sonst nur in Kanada oder Südamerika findet.

Siebenbürgen (rumänisch Transilvania, ungarisch Erdély) liegt, als Zentralregion Rumäniens, im südöstlichen Mitteleuropa und hier im südöstlichen Teil des Karpatenbeckens. Die sieben Burgen in seinem Wappen stehen für die Sieben Stühle als administrative Einheiten der Hermannstädter Provinz mit dem Hauptstuhl Hermannstadt (Schäßburg, Mühlbach, Großschenk, Reußmarkt, Reps, Leschkirch und Broos). In unseren Ausführungen beschränken wir uns auf das historische Siebenbürgen. Die staatliche Zugehörigkeit Siebenbürgens hat sich im Laufe der letzten tausend Jahre mehrfach geändert. Etwa ab dem 12. Jahrhundert gehörte dieses Gebiet bis zur Großen Kokel und ab dem 13. Jahrhundert ganz Siebenbürgen bis zu den Kämmen des Karpatenbogens zu Ungarn. Von 1541-1687 war Siebenbürgen ein den Türken tributpflichtiges Fürstentum und wurde nach dem Sieg des österreichischen Heeres über die Türken bei Ofen (1687) Kronland der Habsburgermonarchie. Durch den 1867 erfolgten Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn wurde Siebenbürgen wieder Ungarn zugeteilt und seit 1918 gehört Siebenbürgen zu Rumänien.

 

 



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