Hexen

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häxen (deutsch, 15 Jh.)
hexse (deutsch, 1293)
hess (deutsch, 1387)
haghetissen (deutsch)
Hächse (deutsch, 1510)
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masca (lateinisch, Maske)
hagazussa (alt-nordisch)
maga (lateinisch, Zauberin)
cailleach (irish, altes Weib)
wicca (altenglisch, die weise Frau)
venefica (lateinisch, Giftmischerin)
lamia (lateinisch, weiblicher Dämon)
tunritha (alt-nordisch, Zaunreiterin)
wildaz wip (deutsch, das wilde Weib)
malefica (lateinisch, Schadenszauberin)
larva (lateinisch, eigentlich: Totengeist)
walriderske (niederdeutsch, Zaunreiterin)
draíodóir mná (irish, wörtlich: druidenzauber ausübende Frauen)


Magier & Hexen, einst verehrt wie Heilige und doch gefürchtet wie Teufel.
Als geistliche Berater hatten sie die Aufgabe die alten Stämme zu beraten und die Zukunft dieser herauszulesen.
Den Einfluß, den sie hierbei auf die Stammesführung hatte war sehr groß und konnte über Krieg oder Frieden entscheiden.
Auch der medizinische Bereich wurde von Ihnen weitgehendst abgedeckt. Sie verstanden sich in der Anwendung verschiedenster Kräuter, Wurzeln und Rinden aus denen Salben, Mixturen und Tränke hergestellt wurden.
Ihr Ansehen glich dem der Häuptlinge und der Ruf der wirklich großen Hexen und Magier reichte über weite Strecken aus dem Stammesgebiet heraus.

Die Hexe in der Geschichte

Das Wort "Hexe" geht auf das althochdeutsche hagzissa zurück, in dem zumindest der Wortbestandteil hag "Zaun" eindeutig zu bestimmen ist. Zissa könnte mit dem nirwegischen tysia "Elfe" zusammenhängen. Gemeint wäre also ein Wesen, das sich in Hecken oder auf Zäunen aufhält, wobei letzteres im übertragenen Sinn zu verstehen ist.

Der Zaum umhegt das Reich der Menschen und bildet somit die Grenze zwischen der geordneten, wohlbehüteten Welt und der chaotishen Wildnis, dem Reich der Geister und dämonischen Wesen. Anders als gewöhnliche Menschen stand die Hexe - ebenso übrigens die Schamanen - mit beiden Welten in Verbindung, denn für ihre Zaubereien benötigte sie die Hilfe der Geister und Pflanzen, die außerhalb der Gärten wuchsen.

In manchen Teilen des deutschsprachigem Raums wurde der Begriff "Hexe" nie volkstümlich. Beispielsweise in Österreich sprach man weiterhin von der Trude, der Drut, der Unholdin oder den Unholden -, wie Elben und böse weibliche Geister früher in weiten Teilen deutschlands auch genannt wurden. Woanders blieb man bei "Zauberin" oder "Weidlerin".

Insgesamt aber setzte sich seit dem dreizehnten Jahrhundert die Bezeichnung "Hexe" vor allem im süddeutschen Raum mehr und mehr durch und konnte zur Hochzeit der Hexenverfolgungen (fünfzehntes bis siebzehntes Jahrhundert) schliesslich grundsätzlich auf jede Person angewandt werden, die angeblich ihre Zauberkünste zum Schaden ihrer Mitmenschen ausübte.

Wie noch in einer Schrift aus dem Jahr 1757 klar gesagt wird, war das aber nocht nicht alles, denn eine wirkliche Hexe war erst "eine solche Person, die mit dem Teufel, der ihr in sichtbarer Gestalt erschienen ist, ein Bündniß, auch wol gar vermittelst einer Unterschrift mit ihrem eignen Blut gemacht hat".

Früher hatte fast jedes Dorf seine "Hexe" besessen, seine Zauberfrau, die sich hervorragend mit Pflanzen und deren Wirkungen auskannte, die Hebammendienste verrichtete und Mensch wie Tier zu heilen verstand - und es ist auch nicht auszuschließen, daß manch eine von ihnen sich auch auf negative Zaubereien einließ. Hierin glich sie den sibirischen Schamanen und den afrikanischen Zauberern, von denen es ja auch "weisse" und "schwarze" gab - und teilweise noch heute gibt. Wie diese, schwebte die "Dorfhexe" ständig in Gefahr, im Falle eines Versagens allermindestens fortan scheel angesehen zu werden.

Traf ein Mißgeschick das Dorf, sei es in Gestalt einer Mißernte, einer Überschwemmung, einer Seuche, eines Brandes, fiel der Verdacht natürlich als erstes auf das (zumeist weibliche) Mitglied der Gemeinschaft, das zu "zaubern" verstand. Sie hätte das Unglück schliesslich vorhersehen und abwenden können - falls sie es nicht überhaupt selbst inszeniert hatte! Die "Dorfhexe" wurde daher zwar benötigt, stand aber selten in gutem Ruf, uns so war der Schritt nicht weit, sie, von weltlicher und geistlicher Obrigkeit dazu aufgehetzt, als Ketzerin zu verleumden und damit dem Scheiterhaufen preiszugeben.

Darüber, welche Künste Hexen beherrschten, bestanden spätestens seit Erscheinen des 'Hexenhammer' kein Zweifel mehr. Fortan wurde ihnen eine ganze Reihe von Zaubereien in die Schuhe geschoben, die früher beispielsweise den Elben zugeschrieben worden waren. Ganz besonders galt dies für das Vertauschen von Kindern mit sogenannten Wechselbälgern.

Wie viele ursprünglich verschiedene Wesen schliesslich in der Gestalt der Hexe zusammengeflossen waren, zeigt folgende Aussage, die Ende des neunzehnten Jahrhunderts im südslawischen Raum aufgenommen wurde: "Man glaubt, ehe eine Frauenzimmer eine Hexe wird, übe sie sich ledigerweise jahrelang als Mahr oder Trut im Blutabzapfen, nach ihrem Ableben aber kehre sie wieder als Vampir, wozu sie sich bei Lebzeiten als Hexe durch Verwandlungen in einen Wehrwolf vorbereitet habe."



Hexe sein

Auch hier werden es die meisten gar nicht wissen wollen, wie daß mit der Wahrheit nun mal so ist... All diese Dinge sind unabdingbar um eine Hexe zu sein! Alles andere ist "nur" ein nettes Esoterikhobby - hat aber mit dem echten Hexentum nichts zu tun:

Besonders sollten jene Mitmenschen den folgenden Text lesen, die schon irgendelche dubiosen Einweihungen bekommen haben, und sich deshalb Hexe nennen. Wer nicht umfangreiches Wissen über alle Aspekte der Natur hat - ist alles mögliche - jedoch niemals eine Hexe (oder ein Druide)!

Was ist eigentlich eine HEXE bzw. ein HEXER?

Kaum ein anderer Begriff ist mit so vielen verschiedenen und zumeist falschen Assoziationen verbunden wie dieses Wort. Das Wort "Hexe" wird zumeist als Schimpfwort verwendet, was sich beim näheren Hinsehen jedoch als ziemlich falscher Gebrauch erweist.

HEXE stammt vom althochdeutschen Wort "HAGAZUSSA" ab, was soviel bedeutet wie: "HECKENSITZERIN". (Die Silbe "HAG" findet sich auch in der HAGebutte wieder, der Frucht der HECKENrose) Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was macht die Hexe in der Hecke?

Die Hecke war, und ist, eine Abtrennung zwischen zwei Grundstücken. So hatten unsere mittelalterlichen Vorfahren die Vorstellung, daß auch das "Diesseits" vom "Jenseits" durch eine Hecke getrennt ist. Wobei man auch die Begriffe "Diesseits" und "Jenseits" im mittelalterlichen Kontext betrachten muß!

Aus dem Jenseits kommt, so die mittelalterliche Vorstellung, das "höhere" Wissen. Wissen, das nicht jedem zuteil war wie z.B. das Wissen zu Heilen, das Wissen über den Lauf der Gestirne, das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen, das Wissen um das Wetter u.s.w.

Der Begriff "Hexen" oder "Hexer" beschreibt somit Menschen, die über besonderes und dem Menschen nützliches Wissen verfügen. Der Beruf Hexe/Hexer war sehr umfangreich und von der Bevölkerung gefragt und anerkannt.

Hexen waren und sind (!) selbständige Menschen, die ihren eigenen Kopf haben und sich nicht gerne zu sehr "kontrollieren" lassen. Der Ruf der Bevölkerung nach der Hilfe von Hexen und deren Unkontrollierbarkeit, waren den Machthabern des Staates selbstverständlich ein Dorn im Auge, was auch die irrsinnige Hexenverfolgung unserer Vorzeit ausgelöst hat.

Wenn in weiterer Folge in diesem Text das Wort "Hexe" auftaucht, sind selbstverständlich immer beide Geschlechter gemeint, also auch die männlichen Hexen - die Hexer...

Hexen wurden immer gerufen, wenn jemand krank war, wenn ein Kind zur Welt zu bringen war, wenn die Saat nicht aufgehen wollte, wenn die Tiere nicht werfen konnten, und auch dann, wenn es Krisen in menschlichen Beziehungen gab, um nur die bekanntesten Aufgaben der Hexen zu nennen.

Hexen waren (und sind) somit z.B. Heiler und können als die Vorgänger unserer modernen Ärzteschaft betrachtet werden. Doch das ist erst der Beginn. Wenn eine Hexe eine Krankheit diagnostizierte (Anatomie; Pathologie) und eine Heilmethode vorschlug, konnte sie natürlich nicht einfach in eine Apotheke gehen und dort die Medizin kaufen. Sie mußte sich ihre Heilkräuter selbst pflücken und die Medizin auch selbst herstellen. Somit war eine Hexe zugleich Heiler, Biologe und Pharmazeut.

Dies ist jetzt natürlich nur bezogen auf die Tätigkeit der Hexe als "Heilerin"... Auch die Hexen unserer Vorzeit haben sich bei ihrer "Gartenarbeit", wie es auch heute wieder modern ist, nach dem Mond und nach den Planeten orientiert. Eine Hexe hatte jedoch nicht die Möglichkeit eine Buchhandlung aufzusuchen und sich eine Tabelle zu kaufen um zu sehen, in welchem Tierkreiszeichen sich der Mond oder die Planeten gerade befinden.

Auch der Zugang zu einem Computer war unseren Vorfahren verwehrt ;-) Das bedeutet, daß eine Hexe zumindest über die Grundlagen der Astronomie Bescheid wissen mußte, um Ihre Tätigkeit durchzuführen.

Hexen wurden (und werden) natürlich über zukünftige Ereignisse gefragt. Den Menschen in unseren Breiten war es für das Überleben eine unabdingbare Notwendigkeit, über das kommende Wetter Bescheid zu wissen. Hexen konnten diese in die Zukunft gerichteten Fragen über das Wetter sehr gut und treffend beantworten (Stichwort: "Wetterhexe"). Um diese Antworten geben zu können, mußte eine Hexe über umfangreiche Kenntnisse der Meteorologie verfügen. Auch als Eheberaterin und bei Lebensproblemen wurden Hexen konsultiert, was natürlich nur dann Sinn macht, wenn sie über die Psyche des Menschen Bescheid wußten...

Weiters seien hier die Aufgabengebiete der Hexen als Priesterinnen bei Geburt, Hochzeit und Tod und bei Anrufungen an die Natur nicht vergessen. Medizin, Anatomie, Pathologie, Biologie (insbesondere Botanik), Astronomie, Meteorologie, Psychologie, "Religion" und vieles mehr sind also die Tätigkeitsbereiche und notwendigen Wissensbereiche der Hexen. All diese Dinge machen die Hexen zu nichts geringerem als den Vorfahren unserer modernen Wissenschaftler.

Nackt in der Gegend rumzulaufen, irgendwelche "Göttinnen" anrufen, sich mit der Natur verbunden zu fühlen und Tee kochen können hat, wie man sieht, absolut nichts damit zu tun was eine echte Hexe ausmacht.

Ein wenig "Feng-Shui" und "Reiki" nebst dem Brauen von "Pu-Erh Tee" ist nicht mehr und nicht weniger als ein ESO-Hobby - hat aber absolut nichts mit dem echten Hexentum gemeinsam!!!

Diese Menschen haben zumeist ein Selbstwertproblem und wollen unbedingt elitär sein und wichtiger als andere Menschen, ganz nach dem Motto: "Ätsch - ich bin Hexe und du niiicht..."

Eine echte Hexe stellt ihr Leben in den Dienst der Menschheit und ist immer da, um Hilfe zu leisten und immer bemüht, die Weiterentwicklung der Gesellschaft im ethischen wie auch im intellektuellen Sinn zu fördern.

Um echte Hexe bzw. echter Hexer zu werden, muß sehr intensiv gearbeitet werden, und zwar nicht hin und wieder, sondern immer. Hexe zu sein, ist eine Lebensart.

Ein Leben als "Wochenendhexe" zu führen, ist neuzeitlicher "esoterischer" Unfug und unbrauchbar ...

Bibliothek einer Hexe

Hexen und Hexenmeister waren nach landläufiger Ansicht ganz normale Menschen und konnten also nicht, wie überirdische Wesen, Götter, Feen und Geister ohne jegliches Hilfsmittel zaubern. Sie benötigten einen Zauberstab, einen Zaubertrank, bestimmte Kräuter, und natürlich bedurften sie auch eines Lehrmeisters oder einer Lehrmeisterin, von dem oder der sie ihre Künste lernten.

Die mündliche Überlieferung geheimer Rezepte und Fertigkeiten ist in entlegenen Teilen der Welt immer noch gang und gäbe und als die eigentlich "richtige" Methode des Lehrers anzusehen, zumal früher ohnehin die wenigsten lesen und schreiben konnten - mit Sicherheit jedenfalls nicht Hirten, Kräuterweiblein und sonstige Landbewohner, die sich mit unorthodoxen Heilmethoden und Zaubereien befassten.

Dennoch kamen im späten Mittelalter und gar bis ins neunzehnte Jahrhundert eine ganze Reihe von Schriften in den Ruch von Zauberbüchern, aus denen die Hexen und Hexenmeister ihr Wissen bezogen. Im stillen Kämmerlein studierten sie, wie man glaubte, die verschiedenen Rezepte und probierten sie im Geheimen aus. Dadurch entstanden dann angeblich Geister, Homunkuli, dienstbare Zauberhunde und alles nur erdenklich sonstige Teufelswerk.

Besonders berühmt war und ist in diesem Zusammenhang das ´Sechste und Siebte Buch Moses'; selbst heute noch wird es - sofern man es überhaupt findet - nur an Erwachsene verkauft. Gleichfalls als Zauberschriften galten manche Bücher des
Paracelsus, in denen etwa erklärt wurde, wie man den Stein der Weisen erhalten könne, sowie die des Agrippa von Nettesheim.



Gesang einer Hexe

Wenn sich die Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg oder einem anderen Berg versammelten, soll es lustig hergegangen sein, Musikanten sollen aufgespielt und die Hexen mit dem Teufel dazu getanzt und gesungen haben. Der - etwas einfältige - Text eines ihrer Lieder ist spätestens aus dem siebzehnten Jahrhundert aus einem Hexenprozeß der Stadt Dieburg bei Darmstadt überliefert. Nach zu Ende des neunzehnten Jahrhunderts wußte ein Fremdenführer im Harz des Verschen aufzusagen. Es lautete:

Trümpfig ist das Hündelein;
Trümpfig ist der Hund;
Trümpfig geht's zum Fenster aus und ein;
Trümpfig ist das Hündelein;
Trümpfig ist der Hund.


Dieses Liedchen soll der Teufel höchstpersönlich einem von den Hexen auf dem Blocksberg entführten Musikanten vorgesungen haben, als dieser anlässlich des Hexensabbats aufspielen wollte und fragte, was er denn geigen sollte. Also fiedelte der Mann dieses Lied ohne Unterlaß, und die ganze Versammlung hüpfte und tanzte dazu, "als ob sie toll und Thöricht wären".

Quelle: Kleines Lexikon des Hexenwesens




Ein weiteres dieser Lieder im Schwabenländle wird noch heute an "Fasnet" gesungen:

Haarig, haarig, haarig ischt die Katz
und wenn die Katz net haarig ischt
dann fängt se keine Mäus!


Auch dieses Lied wird ohne Unterlaß weitergesungen. Dazu wird getrommelt bis zur Bewußtlosigkeit.

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Hexengedicht

Hexen sind böse, Hexen sind häßlich,
Hexen sind alt, Hexen sind gräßlich.
Hexen sind ja so gemein,
sie können nur deine Feinde sein.

Hexen zaubern die Masern dir,
Hexen verzaubern Mensch und Tier.
Hexen reiten auf dem Besen,
treiben des Nachts ihr Zauberwesen.

Hexen mixen sich giftige Kräuter,
zaubern der Kuh Milch aus dem Euter.
Hexen sind mit dem Teufel im Bund,
Hexen sind für alles Übel der Grund.

Doch das ist ja alles nicht wahr:
Hexen sind keine schlimme Gefahr!
Hexen sind meist nur weise Frauen,
Man sagt, sie können die Zukunft schauen.
Hexen sind freundlich, Hexen sind gut,
Hexen sind keine Teufelsbrut,
Hexen heilen, helfen, lindern,
können Schmerzen rasch vermindern.

Sie nutzen die Kräfte der Natur,
der Kräuter aus Wald und Wiesenflur,
sie wissen die Kraft des Mondes zu schätzen
und sie für ihre Zwecke einzusetzen.
Drum hab vor Hexen keine Angst.
Falls du je zu einer gelangst,
schau ihr bei der Arbeit zu,
dann lernst auch Du noch viel dazu.


Zauberwort

Man könnte sagen: kein Zauber ohne Zauberspruch. Ob es nun darum ging, eine Krankheit zu heilen, einen Dieb zu bannen, das Haus zu segnen, die Liebe einer bestimmten Person zu erlangen, oder die Kuh nicht verkalben zu lassen - immer wurde die jeweilige Zauberhandlung von einem dazu passenden Wort oder Spruch begleitet. Oft genug ergaben die verwendeten Formeln für den Uneingeweihten nicht den geringsten Sinn - sei es, weil sie in irgendeiner "Geistersprache" abgefaßt sein sollten, sei es, weil sie zur Wahrung und möglicherweise Erhöhung ihrer Wirksamkeit chriffriert waren. Aus Neustettin in Pommern ist beispielsweise folgender Zauberspruch überliefert:

Damit dich jedermann lieb hat. Schreibe Folgendes auf Papier und trage es bei dir:
7 : X. c. X . O X . v. X . B X . st . X . 1 X acht X 30 . Xd : 2 : S : 3 X y X . amen.


Ein sehr beliebter lateinischer Spruch, mit dem, wie es heißt, "besonders die Hexen große Dinge gewirkt haben wollen", lautete: "Populeam virgam mater regina tenebat.", zu deutsch: "Die Mutter Königin hielt eine Pappelrute."

Eine ganze Reihe solcher Zaubersprüche vermochte selbst der kombinierte Scharfsinn mehrerer Generationen von Forschern nicht zu entschlüsseln - entweder weil sie auf eine zu geschickte Weise verschlüsselt waren, oder aber weil sich im Laufe der jahrhundertelangen, zumeist mündlichen Überlieferung Fehler eingeschlichen hatten.

Nicht auszuschließen ist allerdings auch, daß die Fehler eingens für die schriftliche Fixierung, also bewußt eingefügt waren; dadurch wurde vermieden, daß der Uneingeweihte, dem der Zaubertext möglicherweise in die Hände fiel, etwas damit anfangen konnte, während der wahre Adept vornehmen musste, um den "echten" Spruch zu erhalten.

Auch Johannes Hartlieb schreibt im fünfzehten Jahrhundert in seinem 'Buch der verbotenen Künste': "Ich habe zeitlebens eifrig nach solchen Worten geforscht und habe viele Leute, auch Juden, befragt; aber sie verstanden diese Worte nicht. Ich habe Griechen, Tataren, Türken, ihre Ärzte und Sternseher gefragt, auch die Jüdinnen, aber ich konnte nie erfahren, was die Worte bedeuten."

Bei einigen der uns überlieferten Zaubersprüche ergeben sich verschiedene Deutungs- und Entschlüsselungsmöglichkeiten. Eines der bekanntesten Beispiele ist die stets im Quadrat untereinander geschriebene Formel

SATOR
AREPO
TENET
OPERA
ROTAS



die etwa übersetzt werden kann mit "Der Sämann Arepo hält mit Mühe die Räder (des Pfluges in Ordnung)". Durch Umstellung der Buchstaben (Anagramm) erhält man mehrere völlig andere lateinische Sprüche - deren Sinn allerdings auch nicht unbedingt einsichtiger ist als der des obengenannten. Und welcher von ihnen nun der richtige ist, wird sich vermutlich nie mit Sicherheit feststellen lassen - es sei denn, es wird irgendwann ein Test aufgefunden, der die Auflösung enthält.

Eine weitere Methode der Verschlüsselung war das Akrostichon. Hierbei werden aus den Anfangsbuchstaben der eigentlich gemeinten Wörter neue Wörter gebildet. Das in Zauberformeln häufig erscheinende unverständliche "AGLA" etwa ist das Akrostichon einer hebräischen Gebetsformel, die übersetzt lautet: "Du bist gewaltig in Ewigkeit, Herr."

Ebenfalls nicht selten war die Einfügung eines falschen Buchstabens, die Reduktion eines - meist heiligen - Wortes auf dessen ersten und letzten Buchstaben oder auch die schlichte Silbenvertauschung.

Der magische Wert einer Zauberformel wurde oft dadurch erhöht, daß sie in einer besonderen, ungewöhnlichen Weise zu Papier gebracht wurde. Sehr beliebt war auch etwa das schon erwähnte magische Quadrat oder auch das sogenannte "Schwindeschema", bei dem das Wort zuerst vollständig geschrieben wurde, dann darunter ohne den letzten Buchstaben und so immer weiter "vermindert" wurde, bis zuletzt nur noch der Anfangsbuchstabe übrigblieb.

Große Wirkung schrieb man Vokal- oder Konsonantanwiederholungen zu, wie etwa an der bekannten Formel "hokus pokus (fidibus)" oder an "PAX MAX FAX" deutlich wird. Letzteres wurde übrigens gegen Fieber auf drei Hostien geschrieben. Schließlich hielt man auch viel von Palindromen, also Wörtern oder Sätzen, die, wie etwa die oben erwähnte Sator-Arepo-Formel, vorwärts wie rückwärts gelesen gleich laute

Zaubersprüche



Weihspruch für Schutzamulette

Schwarzmagie und Bosheitskraft
sei gebannt für alle Zeit
Beschützen sollst du
Tag und Nacht
Dieser Zauber sei
vollbracht!




Zur Stärkung des Selbstbewusstseins

Mächte des Wassers und Mächte der Luft -
stärkt meinen Glanz, betört meinen Duft.
Mächte des Feuers und Mächte der Erde -
auf das mein Wunsch Wirklichkeit werde!


Blitze

Zur Findung der Wahrheit

Wenn du willst, das jemand für einen Tag nur die Wahrheit zu dir spricht dann sage das hier:

Ihr Mächte der Wahrheit hört dieses Rufen hier,
und teilt für eine Weile eure Kräfte mit mir.
Ich bitte dich du helles Licht,
hilf, das ..... heut nur die Wahrheit spricht!




Unterstützungszauber bei Magersucht/Übergewicht

Feuer, Erde, Wasser und Luft -
tretet zusammen der Zeitpunkt ist gut.
Lass unsere Körper sich vereinen -
und trenne sie wieder zu gleichen Teilen.

(Die gebenden und nehmenden Betroffenen sollten unbedingt bei dem Zauber anwesend sein. Das Eröffungs- und Abschlußritual ist Sache der jeweiligen Hexe)




Damit dein Feind kriegt, was er verdient...

Oh Mächte des Himmels, ich rufe euch an,
mir wurde vom Feind heut´ ein Leid angetan.
Oh Mächte des Himmels, so kommt mich zu rächen,
bringt mir Gerechtigkeit für dieses Verbrechen.
So kommt mir zu helfen in meiner Not.
Ich werds´euch vergelten, dies ist mein Gebot...
(3x in voller Konzentration aufsagen.)




Unfallfluch

Wenn ein Weib mit deinem Freund geschlafen hat dann verfluche die Olle :
Ich rufe dich komm zu mir nieder
den Fluch sprech ich und zu ihr bieder
Sie soll meine Rache spüren
so einfach meinen ...... zu verführen
sie soll an einen Unfall leiden
Blut soll aus den Gliedern scheiden
Unglück wünsch ich ihr herbei
Lass es geschehn, so soll es sein!




Bannspruch

Barra Edin Na Zu!
Zi Anna Kanpa!
Zi Kia Kanpa!
Gallu Barra!
Namtar Barra!
Asaku Barra!
Gigim Barra!
Alal Barra!
Telal Barra!
Makim Barra!
Utuk Barra!
Idpa Barra!
Lalartu Barra!
Lallaschu Barra!
Ak Kaharu Barra!
Utukki Barra!
Krelgelal Barra!
Lilitu Barra!
Utuk Xul Edin Na Zu!
Allal Xul Edin Na Zu!
Gigim Xul Edin Na Zu!
Mulla Xul Edin Na Zu!
Dingir Xul Edin Na Zu!
Maskim Xul Edin Na Zu!
Edin Na Zu!
Edin Na ZU!
Edin Na Zu!
Zi Anna Kanpa!
Zi Kia Kanpa!
Kakammu!

Bei diesem Spruch immer ein Pentagramm am Körper tragen, am besten als Anhänger um den Hals!

 


Liebesbeschwörung

Du hast die Liebe versprochen,
du hast die Liebe gebrochen,
nichts was einst gebunden war,
kann trennen sich für immerdar,
der Baum des Schwurs bleibt stehen,
der Himmel hats gesehen,
das Schicksal mischt die Karten,
ein Herz das liebt kann warten!

(Vorsicht: gefährlich, nichts für ANFÄNGER, klar?!)



Telefonzauber

Nich lachen, klingt komisch, funktioniert aber bestens ;o)

Schreibe auf einen kleinen Zettel den Namen des
gewünschten Anrufers und streue etwas Glimmer drauf,
dann sage den Spruch sieben mal auf:

Oh Venus erhöre mein Flehen,
.... soll mich anrufen,
soll an mich denken,
wenn wir uns wieder sehen,
will Liebe ich ihm schenken!

oder

Oh Venus erhöre mein Flehen,
lass .... mich anrufen oder sehen,
wenn wir dann endlich plaudern und reden,
lass deinen Zauber uns umgeben!

Nimm den Zettel mit wenn du raus gehst um ein Wiedersehen herbei zu führen.



Merseburger Zaubersprüche

Die Merseburger Zaubersprüche

I
Eiris sâzun idisi, sâzun hera douder.
suma hapt heptidun, suma heri lezidun,
suma clûbôdun, umbi cuoniouuidi:
insprinc haptbandun, invar vîgandun!

II
Phol ende Uuodan vuorun zi holza.
dû uuart demo Balderes volon sîn vuoz birenkit.
thû biguolen Sinthgunt, Sunna era suister;
thû biguolen Frîia, Volla era suister;
thû biguolen Uuodan, sô hê uuola conda:
sôse bênrenkî, sôse bluotrenkî, sôse lidirenkî:
bên zi bêna, bluot zi bluoda, lid zi geliden,
sôse gelîmida sîn!

(gefunden im Domkapitel zu Merseburg in einer Handschrift aus dem
10. Jahrhundert aus Fulda, die Sprüche sind jedoch älter)

Hochdeutsche Übersetzung

I
Einst setzten sich die Disen hierhin und dorthin.
Manche hefteten Haftfesseln, manche lähmten das feindliche Heer,
manche klaubten um heilige Fesseln (d.h. sie bannten die Feinde mit Zaubersprüchen)
Entspring den Haftfesseln, entfahr den Feinden!

II
Phol (=Baldur) und Wotan ritten in den Wald.
Da wart dem Fohlen Baldurs der Fuß verrenkt.
Da besprach ihn Sinthgunt, Sunnas Schwester;
Da besprach ihn Freyja, Fullas Schwester;
Da besprach ihn Wotan, der es wohl konnte:
So wie Beinrenke, so wie die Blutrenke, so wie die Gliedrenke:
Bein zu Bein, Blut zu Blut, Glied zu Glied,
sollen sein, wie geleimt!




Grimm schreibt, Götter und Dämonen erregten Wind und Sturm durch ihre blose Macht, der Zauberer bediente sich der Lieder. Wie der alte Götterglaube und die Zauberei sanken auch die Heilformeln zur „Narretei alter Weiber” herab. Die Zaubersprüche indes gehören zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen des Heidentums.
(Grimm, Deutsche Mythologie II, S. 1028).

Vom Vorsatzblatt einer wahrscheinlich um 1000 in Fulda angefertigeten Handschrift, die in der Bibliothek des Domkapitels zu Merseburg verwahrt wurde, stammen zwei althochdeutsche Zauberformeln. Sie gelten für ein Denkmal rein germanischen, vorchristlichen Heidentums.

Der erste ist ein Spruch, der dem Gefangenen aus seiner Fessel befreien hilft. Das Pflücken der Binden löst den Haft und nun kann der Gefangene entschlüpfen.

Kräuter


Kräuter spielen in der Magie eine grosse Rolle, da sie meist als Opfergaben in einem Ritual verbrannt werden. Nebst dieser Verwendung unterstreichen sie ein Ritual im aromatechnischen Sinne.

Bei Kräuterzaubern im allgemeinen folgt man den magischen Analogien zwischen den Göttern, Planeten und den korrespondierenden Kräutern: z.B. für ein Liebescharm oder Liebesritual, das der Göttinen Venus und Freya und den Göttern Eros, Amor und Adonis geweiht ist, nimmt man (am besten im Frühling) an einem Freitag (Tag der Freya oder Venus) als Blumen: Rosen und Veilchen, als Kräuter: Jasmin, Rose, Vanille, Pfefferminze und Waldmeister.

Der große Einfluss der Kräuter in Ritualen, ist wohl auf die keltische Vorstellung zurückzuführen, dass jede Pflanze einem Gott geweiht ist. Bei einem Ritualzauber wirken sie unterstützend auf den Wunsch, den man äußert.

Der Verwendung von Kräutern in Ritualen sind keine Grenzen gesetzt. Sie können frisch als Altarschmuck oder getrocknet zur Räucherung und Reinigung eingesetzt werden, oder man kann daraus Tees machen, die man bei dem entsprechenden Ritual trinkt und ebenso den Göttern opfert.

Generell geht man davon aus, dass selbstgezogene Kräuter und Blumen eine grössere magische Kraft haben als gekaufte und schon getrocknete. Dazu braucht man aber mindestens eine Blütensaison der Vorbereitung, ganz abgesehen vom Platz, der vielleicht nicht immer zur Verfügung steht, sei es zum Wachsen oder Trocknen der Pflanzen. Da man aber erst nach und nach merkt welche Kräuter man braucht, kann man auch die gängigen getrockneten Formen in der Drogerie oder im Supermarkt kaufen. Um die persönlich Beziehung zu den Kräutern herzustellen, kann man sie auch vor gebraucht oder während der Verarbeitung im Mörser mit seiner eigenen Energie laden.

Bei der Auswahl kann man aber auch persönliche Vorzüge spielen lassen. Ich persönlich brauche in beinahe jedem Ritual Rosmarin (auch wenn er nicht genau der Analogie des Rituales entspricht), da er meine liebste Pflanze ist und zugleich das Attribut meines geistigen Führers.

Für den Gebrauch der Kräuter in der Räucherung eines Rituals, sollte man die Kräuter in einem Mörser mischen und zu Pulver verarbeiten. Solche Mischungen kann man auch auf Vorrat machen und in einfachen Einmachgläsern mit Aromaverschluss lagern.

N.B. Die Kräuter können auch teilweise durch dieselben Aromaöle ersetzt werden. Zur Räucherung einfach eine Analogiepflanze als Aromaöl beigeben und im Mörser oder anderem feuerfesten Gefäss anzünden.

 


Aromatherapie



Ursprünge Grundregeln
Bestandteile Sichterheitshinweise
Anwendungsbereiche Auswahl


Ursprünge der Pflanzenheilkunde

Die Ägypter destillierten als erste Pflanzen, um daraus ätherische Öle zu gewinnen. Diese wurden zu Heilzwecken, bei religiösen Zeremonien, zur Körper- und Gesichtspflege sowie als Parfums verwendet.

Bestandteile der ätherischen Öle

Ätherische Öle sind flüchtige, wohlriechende, rein pflanzliche Essenzen, die aus verschiedenen Pflanzenteilen - Blüten, Wurzeln, Schalen, Stengeln, Samen, Pflanzensaft, Nüssen, Blättern oder Rinde - gewonnen werden. Man sollte stets nur Öle aus zuverlässiger Quelle beziehen wie zum Beispiel Naturkostläden, Reformhäuser oder Drogerien. Am besten eigenen sich 100%-ige ätherische Öle.

Anwendungsbereiche ätherischer Öle

Ätherische Öle stimulieren den Geruchssinn, heben die Stimmung und wirken sich positiv auf unser Verhalten und unser geistiges und körperliches Wohlbefinden aus. Daher biten sie sich auch für vielerlei Dinge an. Man kann aus ihnen zum Beispiel Badezusätze, Massageöle, Raumluftverbesserer, Insektenschutzmittel und Haushaltsmittelzusätze herstellen. Ebenso eignen sie sich für kosmetische Behandlungen. Bevor jedoch mit ätherischen Ölen gearbeitet wird, sollte man sich die Grundregeln und Sicherheitshinweise durchlesen.

Grundregeln

Wenn die nachstehenden Grunregeln beachtet werden, kann eigentlich nichts schiefgehen:

  • Am besten ein Buch für die richtigen Dosierungen besorgen.
  • Ätherische Öle sind hochkonzentriert. Immer nur tropfenweise verwenden.
  • Nie mehr als angegeben verwenden. Bei Überdosierung sind manche Öle giftig.
  • Ätherische Öle nie pur auf die Haut auftragen. (siehe auch -> Sicherheitshinweise)
  • Öle niemals einnehmen.
  • Äterische Öle nur zur Behandlung leichterer Beschwerden verwenden.
    Bei anhaltenden Symptomen einen Arzt aufsuchen.
  • Ist ein Spritzer Öl ins Auge gelangt, mit einigen Tropfen reinem Mandelöl
    (nie mit Wasser) auswaschen. Arzt aufsuchen!
  • Öle stets ausser Reichweite vn Kindern aufbewahren.
  • Nach einer Massage möglichst 24 (zumindest 12) Stunden nicht baden oder duschen. Erst dann hat die Haut das Öl vollständig aufgenommen.
  • Bei Massagen Ölmischung nie direkt aus der Glasflasche giessen, da diese aus der öligen Hand gleiten und zerbrechen könnte. Besser in eine Schale geben und Hände eintauchen.



 

Sicherheitshinweise

Ätherische Öle nie pur verwenden

Außer wenn ausdrücklich angegeben, sind ätherische Öle stets mit Wasser oder einem Basisöl zu mischen.

Während der Schwangerschaft

Schwangere sollten vor der Arbeit mit ätherischen Ölen ihren Arzt konsultieren. Folgende Öle meiden:

  • Basilikum
  • Engelwurz
  • Estragon
  • Fenchel
  • Kampfer
  • Lorbeer
  • Majoran
  • Myrrhe
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Schafgarbe
  • Thymian
  • Wacholder
  • Zedernholz
  • Zitronell


Unter Lichteinfluss toxische Öle

Manche Öle können, vor allem unter Sonneneinfluß, zu Hautreizungen führen. Immer nur halb so stark wie andere Öle dosieren (bei Zitrone nur ein Drittel!) und mindestens sechs Stunden nach der Anwendung Sonne meiden:

  • Bergamotte
  • Engelwurz
  • Ingwer
  • Limone
  • Mandarine
  • Orange
  • Zitrone
  • Zitronell
  • (auch Basilikum und Lorbeer können die Haut reizen)


Auswahl

Für Anfänger ist es nicht leicht, aus dem riesigen Angebot von Ölen die richtige Auswahl zu treffen. Es geht nicht nur darum, den passenden Duft zu finden - für Massagen, Inhalationen und Kosmetik braucht man die richtige Essenz. Am Besten man stellt sich eine Liste mit den zehn Ölen zusammen, die einem persönlich am nützlichsten erscheinen, und wählt daraus im Geschäft diejenigen aus, die einem am meisten zusagen.

 




Analogietabelle für Kräuterrituale


Liebes- und Sympathiezauber Alraune, Adamswurzel, Aloe, Apfelblüten, Baldrian, Basilikum, Dillsamen, Drachenblut, Eisenkraut, Engelwurz, Erdbeere, Erle, Eschenblätter, Fenschelsamen, Fingerkraut, Frauenhaarfarn, Gänseblümchen, Gewürznelke, Hanfsamen, Hibiskus, Himbeere, Hyazinthe, Immergrün, Ingwer, Jasmin, Kardamom, Lavendel, Limone, Linde, Lorbeer, Lotus, Madragora, Magnolie, Majoran, Mandel, Melisse, Minze, Mistel, Myrrhe, Myrte, Orangenblüten, Orchidee, Patchouli, Rose, Rosmarin, Salbei, Schlüsselblume, Süßholz, Thymian, Vanille, Veilchen, Verbenawurzel, Ylang-Ylang, Zimt, Zitrone
Musenzauber für Kreativität Jasmin, Lorbeer, Lavendel, Mandelblüten, Muskatblüten, Myrrhe, Rose, Zimt
Heilungszauber Eisenkraut, Eukalyptus, Gartennelke, Gardenie, Koriander, Lorbeer, Narzisse, Pfefferminze, Rose, Rosskastanie, Thymian, Wintergrün, Zitrone
Bann- und Schutzzauber Andorn, Angelika, Anis, Baldrian, Basilikum, Benzoe, Bergamotte, Blutwurz, Brennessel, Eberesche, Engelwurz, Eisenkraut, Erika, Eukalyptus, Fenchel-samen, Fingerhut (Vorsicht nicht schlucken - giftig), Flieder, Gardenie, Gewürznelken, Himbeere, Holunder, Hufflatich, Immergrün, Iris, Irisches Moos, Johanniskraut, Lorbeerblätter, Lavendel, Kava-Kava, Knoblauch, Kümmelsamen, Maiglöckchen, Majoran, Ringelblume, Rosmarin, Salbei, Sandelholz, Salomonsiegel, Schafgarbe, Schwarzwurz, vierblättriger Klee, Vogelknötterich, Waldmeister, Wacholderbeeren, Wermut, Zypresse, (Pfeffer und Salz)
Mondmagie Anis, Beifuß, Gänsefuß, Hundsrose, Ingwer, Iris, Jasmin, Kohl, Kopfsalat, Liguster, Mondkorn, Muskatellersalbei, Perlenklee, weisse Rosen, Schilf, Schlafmohn, Schwertlilienwurzel, Seerose, Seetang, Sesam, Steinkraut, Wasserkresse, Wassermoose, Wintergrün
Feen, Elfen und Waldgeisterzauber Alant (Elfenkraut), Fichtenspargel (Feenrauch), Fingerhut (Feenfinger, Feenhandschuh), Gänseblümchen, Greiskraut (Feenpferd), Jakobskraut, Sauerklee, Weisser Feldklee
Brechen von Zauber und Flüchen Absinth, Alraunenwurzel, Angelika, Anissamen, Baldrian, Basilikum, Beifuss, Benzoe, Berglorbeer, Besenginster, Blutwurz, Currypulver, Dill, Drachen-blut, Eisenkraut, Enzian, Erle, Eschenblätter, Fenchel, Fieberwurzel, Flachs, Flieder, Fünffingerkraut, Galgant, Gartenraute, Gewürznelken, Heidelbeere, Heilziest, Hyazinthe, Ingwer, Johanniskraut, Klee, Lotusblume, Mistel, Majoran, Nessel, Odermennig, Pfingstrosenwurzel, Pinie, Ringelblumen, Salbei, Schlehe, Sternwurzel, Vetiveria, Waldmeister, Weihrauch, Wermut, Ysop
Traummagie Alraunenwurzel, Anis, Beifuss, Efeu, Eisenkraut, Gänseblümchen, Hopfen, Johanniskraut, Kampfer, Mistel, Odermennig, Pfefferminze, Ringelblume, Rose, Schafgarbe, Stechpalme, Wermut, Zimt, Zwiebel
Spiritueller Reinigungszauber Alant, Anis, Baldrian, Eisenkraut, Fenchelsamen, Gewürznelken, Ginseng, Kamille, Knoblauch, Lavendel, Myrrhe, Nelkenwurz, Rosmarin, Salbei, Weihrauch, Zitrone (Salz)
Zauber für Willenskraft Anemone, Basilikum, Distel, Eichenblätter, Estragon, Rettich, Wermut, Wacholder, Zwiebel
Flugsalbe 5 Teile Beifuß; 2 Teile Petersilie; 1 Teil Katzenminze; 1 Teil Knabenkraut; 3 Tropfen Jasminöl und eine Prise Baldrianwurzel (mit einer geruchlosen, fettfreien Körperlotion mischen und den ganzen Körper einreiben). Bitte nur in ebenmässigem Gelände, ohne Bäume und ohne Steine ausprobieren. *ggg*


Vorsicht!
Giftige Wurzeln sind:

Alraune ist gefährlich, daher beim sammeln Ohrstöpsel verwenden und sich beim Ausreissen von der Pflanze wegdrehen (man sagt ihre Schreie können ihren Sammler wahnsinnig machen), ansonsten wirkt Alraun oder Mandragora bewusstseinsverändernd, wenn es eingenommen wird...
Eisenhut ist eine stark halluzinogen wirkende Pflanze, die man vor allem auch in Flugsalben verwendet (entkrampfend, schmerzlindernd, hypnotisch)
Fingerhut (auch Digitalis), nicht essen, da er direkt auf die Herztätigkeit wirkt, auch nicht zu Tee weiterverarbeiten. Aus Digitalis werden die meisten Herzmedikamente hergestellt. Nicht einatmen!
Nieswurz verursacht als Rauch Unruhe und Panik (also bitte nur als Altarschmuck verwenden!). Wird auch in Flugsalben und zum Exorzismus gebraucht
Schlafmohn wirkt betäubend, da er Morphin enthält
Stechapfel (auch Datura) wird in Flugsalben und Liebestränken verwendet, wirkt krampflÖsend.
Tollkirsche (Belladonna) wirkt stark halluzinogen. Durch ihre luststeigernde Wirkung benötigt man sie ebenso für Flugsalben und Liebeselexiere. Wirkt beruhigend, entkrampfend, schmerzlindernd.

The End



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