Graf Dracula

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Der Chat des Grafen Dracula

 

...Aber ich habe kein eigenes Leben, nur den Hunger und die Gier danach. Jedesmal bei einer Berührung, bei einem Kuß, bei einer Umarmung, überhaupt immer, wenn wir uns nahe waren, saugte ich Dich aus und nahm ein Stück Deiner Zukunft...Deine Jahre gehören nun mir; ich werde sie leben!

 

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 Vlad Tepes  (1431-1476 )

"Er war nicht sehr groß, aber untersetzt und muskulös. Sein Auftreten wirkt kalt und hatte etwas Erschreckendes. Er hatte eine Adlernase, geblähte Nasenflügel, ein rötliches, mageres Gesicht, in dem die sehr langen Wimpern große, weit-offene, grüne Augen umschatteten; schwarze buschige Brauen gaben ihnen einen drohenden Ausdruck. Er trug einen Schnurrbart. Breit ausladende Schläfen ließen seinen Kopf noch wuchtiger erscheinen. Ein Stiernacken verband seinen Kopf, von dem schwarze gekräuselte Locken hingen, mit seinem breitschultrigen Körper."

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Den meisten Leuten dürfte bekannt sein, wer Bram Stoker als Inspiration für seinen Grafen Dracula galt: nämlich der Wallachenfürst Vlad Tepes Draculea. Die Geschichte dieses Menschen ist hierzulande im Gegensatz zu Rumänien, wo Tepes sogar als Volksheld verehrt wird, eher unbekannt und soll deshalb hier erzählt werden.

Vlad Tepes Draculea wurde 1431 auf der Festung Sighisoara in Transsylvanien, dem heutigen Siebenbürgen, als zweiter Sohn von Vlad Dracul geboren. Der Ordensname de Geschlecht der Dracula bedeutete ursprünglich Drachen, kann aber auch mit Teufel übersetzt werden, und in manchen Dialekten sind die Wörter Teufel und Vampir sogar sehr ähnlich.


Jedenfalls bezog sich der Name Dracula ursprünglich auf den 1378 gegründeten Drachenorden, der ein halb militärisch, halb religiöser Ritterorden, vergleichbar mit den Rittern des deutschen Ordens, war. Bereits in jungen Jahren wurde Vlad von einem alten Freund der Familie in der Kriegskunst unterwiesen, dennoch geriet er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Rau bereits bei seinem ersten Kriegseinsatz in türkische Gefangenschaft. Er verbrachte mehrere Jahre als Geisel am Hofe des Sultans Mehmet II. Über diese Zeit ist nur äußerst wenig bekannt, man darf jedoch annehmen, dass sich der junge Vlad während dieser Zeit viel von der Menschenverachtung und der zynischen Arroganz, die seinen Charakter auszeichneten, aneignete.

Inzwischen waren Vlads Vater und sein älterer Bruder Mircea vom ungarischen König Hunyadi ermordet worden. So schickte Sultan Mehmet 1448 Vlad und Radu zurück in die Wallachei im Glauben, die beiden seien seine Alliierten und er könne so mit ihrer Hilfe die Wallachei regieren. Draculea wurde Woiwode (Fürst und Kriegsherr) der Wallachei, hatte aber nicht sehr lange Lust, Mehmets Marionette zu sein und floh zu seinem Vetter nach Moldavien, um sich dann mit König Hunyadi, dem Mann der seinen Vater und seinem Bruder ermorden ließ, gegen den gemeinsamen Feind Mehmet zu verbünden. 1456 bestieg er erneut den Wojwodenthron der Wallachei, Herrscher über Transsylvanien war er allerdings nie.

Er wurde ein strenger, gefürchteter Despot, der unglaubliche Bestrafungen und Folterungen einführte. Im 15. Jahrhundert galt ein Menschenleben nicht viel. Vlad ging nicht nur mit äußerster Brutalität gegen seine Feinde vor, auch unter seinen eigenen Untertanen richtet er grausame Massaker an. Besonders schlimm traf es die Siebenbürgener Sachsen, die sich gegen ihn erhoben hatten. Zu Hunderten ließ er sie verbrennen und pfählen. Dieses Schicksal sollten viele mit ihnen teilen, wer Draculea im Wege stand, starb alsbald eines fürchterlichen Todes.

Ab 1460 begann er sich seinen Furchtbaren Ruf als Türkenschlächter zu erwerben. Einer türkischen Delegation, die ihm nicht den nötigen Respekt entgegenbrachte, weil sich die Männer weigerten, vor ihm ihre Turbane zu ziehen, ließ er kurzerhand die Turbane an den Kopf nageln. Sultan Mehment tobte. Er versuchte, Draculea in einen Hinterhalt zu locken, der blieb, obschon seine Truppen zahlenmäßig unterlegen waren, siegreich. Den gegangen Türken ließ er Arme und Beine Abschlagen und einen nach dem anderen pfählen. Der Sultan rückte sich mit 100.000 Mann gegen die Wallachei vor, doch Draculea hinterließ ihnen nur verbrannte Dörfer und vergiftete Brunnen und überrumpelte die geschwächten Invasoren immer wieder in Guerillamanier aus dem Hinterhalt.

Doch seine Verbrechen an den eigenen Untertanen besiegelten zunächst Tepes Schicksal: der ungarische König ließ in 1462 gefangennehmen. 13 Jahre später sollte er sein Comeback haben. Inzwischen waren die Spannungen zwischen dem europäischen Christentum und dem osmanischen Reich ins unermeßliche gewachsen, ein Krieg stand bevor. Nun erinnerte man sich wieder des schrecklichen Feldherren Vlad Tepes Draculea, dem Pfähler. Mit Ungarischen Truppen rückte er ins besetzte Bosnien vor, befreite es und richtete abermals schreckliche Massaker unter den Gefangenen an. 1476 wurde er wieder als Woiwode der Wallachei eingesetzt.

Der Pfähler
Ein Jahr später fiel das türkische Herr abermals in der Wallachei ein, diesmal völlig überraschend für Draculea. Und dieses Mal sollte auch er, der grausame Pfähler, sein Ende finden. Ob er nun heldenhaft in der Schlacht oder einem Meuchelmörder zum Opfer fiel, ist nicht genau überliefert. Fest steht, dem Leichnam wurde der Kopf abgetrennt und in Honig konserviert dem Sultan überbracht. Sein Leichnam wurde in einem Kloster auf einer Insel unweit von Bukarest bestattet.
1931 wurde sein Grab geöffnet - es war leer.


Was bedeutet der Name Dracula?

Auf dem Nürnberger Reichstag von 1431 ernannte Sigismund von Luxemburg, König von Ungarn und Deutschland (späterer König von Böhmen und deutscher Kaiser) Vlad, den Sohn des verstorbenen walachischen Woiwoden Mircea des Alten, zum rechtmäßigen neuen Woiwoden der Walachei und nahm ihn in den Drachenorden auf. Bei diesem Orden, der bereits im Jahre l418 gegründet worden war, handelte es sich um eine Bruderschaft gegen die türkische Bedrohung, welchem zahlreiche bedeutende Fürsten jener Zeit angehörten.
So war es für Vlad sicherlich eine große Ehre, diesem Orden anzugehören. Er dürfte von diesem Zeitpunkt den Drachen in seinem Wappen geführt haben; und wahrscheinlich geschah es auch zu dieser Zeit, dass er sich seinen Beinamen zulegte oder ihn von der Bevölkerung zugedacht bekam; Vlad Dracul, Vlad der Drache. Drac kommt vom lateinischen "drago" für den Drachen, die Endung -ul ist im rumänischen ein Artikel. Zufälligerweise heisst im Rumänischen jedoch Dracul gleichzeitig "Teufel". Im Falle Vlads jedoch ist klar, dass sich der Beiname "Dracul" auf den Drachenorden bezog, dem er angehörte.
Danach zog Dracul ins Exil nach Schäßburg, einer Siedlung Siebenbürger Sachsen in Transilvanien, wo er Protektor der trasilvanisch- walachischen Grenzarmee wurde und auf seine Chance wartete. Wahrscheinlich kam hier sein unehelicher zweiter Sohn zur Welt, den er ebenfalls Vlad nannte.
Lange Zeit später- Vlad Dracul und sein Sohn Mircea waren getötet worden und Vlad und sein jüngerer Bruder Radu der Schöne aus einer langjährigen Geiselhaft bei den Türken entlassen worden, hatte Vlad junior ein Auge auf den walachischen Thron geworfen. Es ist leicht vorstellbar, dass er sich überlegte, wie er wohl seinen Anspruch auf den Thron dem einfachen Volk vermitteln konnte. Wohl deshalb nannte er sich "Vlad Dracula". Das "a" am Ende ist ein Suffix, das "Sohn von" bedeutet. Dracula bedeutet also nichts anderes als "Sohn des Drachen". Hiermit wollte Vlad seine Abstammung vom Woiwoden Vlad und seinen Thronanspruch (trotz seiner unehelichen Geburt) demonstrieren. Dass Dracula gleichzeitig im Rumänischen auch Sohn des Teufels heisst, ist eigentlich nur ein Zufall.
Der Name "Vlad Tepes", unter dem er heute in Rumänien bekannt ist, bedeutet "Vlad der Pfähler"; dieser Beiname dürfte im Laufe der Zeit von den Türken übernommen worden sein, die ihn aufgrund seiner Vorliebe für das Pfählen "kaziklu bey" nannten.

 

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Schloss von Vlad Dracula in Transsylvania

Was wusste Bram Stoker über Vlad Dracula?

Bereits 1890 entdeckte Bram Stoker während seines Urlaubes in Whitby in der dortigen Leihbücherei ein Buch mit dem Titel "An Account of the principalities of Moldavia and Walachia". In diesem Buch von William Wilkinson werden in wenigen Absätzen insgesamt drei Draculas genannt. Diese Absätze sind reich an Irrtümern und Ungenauigkeiten, was nicht weiter zu verwundern braucht; schließlich war der Autor nicht etwa Historiker, sondern vielmehr britischer Konsul gewesen. Was Stoker daran wohl am meisten interessiert haben dürfte, war eine Fußnote, welche besagte, dass Dracula auf walachisch Teufel bedeute. Das stimmt zwar nicht ganz, aber offenbar hat Stoker dieses Detail fasziniert, so sehr sogar, dass er diesen Satz in seine Notizen übertrug. Ausserdem notierte er sich, dass der Woiwode Dracula die Donau überquerte, um die türkischen Truppen zu attackieren, was jedoch nur von vorübergehendem Erfolg war.
Zwar wird noch heute oftmals behauptet, dass der Orientalist Arminius Vambery, der im Roman als "mein Freund Arminius" erwähnt wird und den Stoker mindestens zweimal persönlich getroffen hat, ihm Informationen über Dracula gegeben habe; das erscheint jedoch eher unwahrscheinlich. Es gibt absolut keinen Hinweis darauf, dass Stoker mehr über den historischen Dracula wusste als das, was er bei Wilkinson gelesen hatte.
Schließlich wird im Roman weder Draculas Vorname noch sein Beiname Tepes erwähnt; auch wird über seine besondere Grausamkeit zu Lebzeiten und seine bevorzugte Tötungsart, das Pfählen, nicht berichtet. Man kann davon ausgehen, dass Stoker dies alles deshalb nicht erwähnte, weil er es nicht wusste. Dies alles wird in Wilkinsons Buch nicht erwähnt. Hätte Stoker tasächlich von Vambery diese und andere Dinge über Dracula erfahren, warum hätte er diese Informationen nicht in seinem Roman verwenden sollen?

 

Karte von Transsylvanien

 

 
Auf der Jagd nach dem legendären Vampir Graf Krolok geraten ein schusseliger Professor und sein tolpatschiger Assistent in eine Familienfeier der Untoten. Wohl die berühmteste Blutsauger-Parodie von Meisterregisseur Roman Polanski.

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